AKTIVITÄTEN DER FDI-PRÄSIDENTIN
Die Entwicklung der Mundgesundheit in einem Land ruht auf drei Pfeilern:
- Politik und Behörden – die über die Macht und das Geld verfügen
- Bevölkerung – die informiert und unterrichtet werden muss
- Zahnärzte – die die Mundgesundheit verbessern müssen.
Wenn auch nur eine dieser drei Säulen nicht vorhanden ist, kann für die Mundgesundheit in einem Land nichts bewirkt werden. Dies ist mir während meiner Besuche bei Behörden und Institutionen in anderen Ländern klar geworden.
In Luanda, Angola konnten sich im Rahmen des ersten Internationalen Kongresses der portugiesischsprachigen Länder Zahnärzte aus Angola zum ersten Mal treffen und austauschen und mit ihrer beruflichen Organisation beginnen. Mein Glückwunsch gilt dem örtlichen Organisationskomitee und dem Ordem dos Medicos-Dentistas of Portugal, die diesen Kongress ausgerichtet haben und auch mein Treffen mit dem Gesundheitsminister Dr. Anastásio A. R. Sicato arrangiert haben.
In Südafrika haben unsere südafrikanischen Kollegen während des erfolgreichen Kongresses unseres Mitgliedsverbandes, der South African Dental Association, in Sun City nach intensiven Bemühungen Gesprächstermine mit dem Gesundheitsminister Dr. Tsabalala-Msimang und dem Direktor des Referats für Personalplanung erhalten. In Anwesenheit des SADA-Vizepräsidenten Dr. Letoko Tsiu und des Exekutivdirektors Dr. Neil Campbell fanden in freundlicher Atmosphäre konstruktive Diskussionen mit dem Minister statt. Dieser zeigte großes Interesse an der WHO-Resolution, und es wurden Termine für eine Rundtischdiskussion mit der Zahnärzteschaft vereinbart, um über die Umsetzung der Resolution zu sprechen.
Neben diesen Treffen fand FDI-Präsidentin Dr. Michèle Aerden noch Zeit, an der Einführung eines Präventionsprogramms an einer Schule auf dem Land in der Nähe von Rustenberg teilzunehmen.

Die FDI-Präsidentin tritt den libanesischen Premierminister Fouad Siniora
In Beirut, Libanon, traf die FDI-Präsidentin während des von zahlreichen ausländischen Kollegen besuchten Kongresses den Premierminister Fouad Siniora und setzte sich bei ihm für die Umsetzung der WHO-Resolution „Aktionsplan für Mundgesundheit und integrierte Krankheitsprävention” ein.