ZWEI FDI-FORTBILDUNGSPROGRAMME FÜR OSTEUROPA IM JUNI
Serbien – Bericht von Prof. Dr. Momir Carević, nationale Verbindungsperson des Serbischen Zahnärzteverbandes
Mehr als 400 Zahnärzte aus allen Teilen Serbiens haben am XXIII Symposium für Mundgesundheitserziehung in Serbien teilgenommen. Zu den prominenten Teilnehmern gehörten der stellvertretende Gesundheitsminister sowie seine Berater in der serbischen Regierung, Vertreter der staatlichen Krankenversicherung sowie Professoren von Universitäts- und Zahnkliniken aus Belgrad, Novi Sad und Nis.
Die Veranstaltungen des Symposiums haben ebenfalls die Öffentlichkeit und die Gemeinden mit einbezogen, so gab es eine offene Diskussion über die Prävention von Munderkrankungen bei drei lokalen und regionalen Fernseh- und Radiosendern sowie einen Empfang beim Bürgermeister von Zaječar. Die Delegierten besuchten den spätantiken römischen Kaiserpalast Romuliana, und zum Abschluss des Symposiums gab es ein gelungenes Gala-Dinner.
Die Zahnärzteschaft Serbiens zeigte sich beeindruckt von den Präsentationen der beiden schwedischen Referenten Prof. Dr. Göran Koch, FDI-Programmmanager für Osteuropa, und Assc. Prof. Dr. Ola Norderyd. Ihre Beiträge und Empfehlungen während des Seminars und der Rundtischgespräche wurden von den serbischen regionalen Zahnärztefunktionären sowie den Vertretern des serbischen Gesundheitsministeriums und der staatlichen Krankenversicherung mit großem Interesse gehört und werden als nützliche Vorschläge bei der weiteren Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung in Serbien berücksichtigt.
Serbien gehört zu den Transitionsländern. Das bedeutet, dass sich auch die Systeme der zahnmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in einer Übergangsphase befinden. Der serbische Zahnärzteverband begrüßt deshalb das FDI-Fortbildungsprogramm ausdrücklich und bedankt sich besonders bei Prof. Dr. Göran Koch, der gemeinsam mit Vertretern der serbischen Zahnärzteschaft, des serbischen Gesundheitsministeriums und der staatlichen Krankenversicherung grundlegende Strategien für die Prävention von Munderkrankungen in Serbien definiert hat. Da Serbien jede Hilfe braucht, die es bei der Reorganisation seiner zahnmedizinischen Versorgungssysteme bekommen kann, ist das Land auch an einer zukünftigen Unterstützung durch die FDI interessiert. Wir empfehlen deshalb für die nahe Zukunft nachdrücklich eine intensivere Zusammenarbeit mit der FDI und ihren Fortbildungsprogrammen.
Armenien – Bericht von Dr. Ashot Gevorgyan, Präsident des Armenischen Zahnärzteverbandes
Siebenhundertfünfzig Teilnehmer zählte das von der FDI in Armenien finanzierte Fortbildungsprogramm, das als Teil eines zweitägigen Kongresses der International Armenian Dentists stattfand. Zu den wichtigsten Delegierten des Kongresses gehörten Mitglieder der Nationalversammlung Armeniens, Minister, Vertreter der staatlichen medizinischen Universität von Eriwan sowie eine Reihe ausländischer Unternehmen.
Für den Kongress wurde eine Reihe von Veranstaltungen organisiert, darunter ein Begrüßungsdinner, ein Galadinner und zahlreiche Besichtigungsfahrten zu historischen armenischen Stätten. Alle Veranstaltungen wurden von den wichtigsten armenischen Fernsehsendern übertragen. Während des Kongresses fand ebenfalls eine wissenschaftlich-praxisorientierte Konferenz des armenischen Zahnärzteverbandes statt, die von den Teilnehmern hoch gelobt wurde. Darüber hinaus gab es eine Ausstellung, und es wurden praktische Seminare veranstaltet.
Alle Aktivitäten des Programms wurden vom Armenischen Zahnärzteverband als sehr positiv und nutzbringend beurteilt. Der Verband begrüßt die Arbeit der FDI und der Europäischen Regionalorganisation in Armenien nachdrücklich.